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Volleyballnews

15.Spieltag: 3:2-Sieg gegen Burladingen

3:2 Sieg in TSV 1863 Burladingen e.V. Volleyball - Schiedsgericht reißt volle Aufmerksamkeit auf sich.

Wer bis jetzt davon ausging, dass das Frauenvolleyball unter anderem wegen seinen durchaus attraktiven Outfits so bekannt sei, der wurde beim Regionalligaspektakel am 21. Februar 2015 in Burladingen eines Besseren belehrt.

Eine „Schiedsrichtatur“ bezeichnet in der Sportwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die in alle Ebenen des Sports hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, „neue Regeln“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen.
Die Stimmung ist aufgeladen. Zum gefühlt 88ten Mal setzt sich das Schiedsrichtergespann in Szene: „eindeutige Netzberührung“!
Auch die Netzzwischenräume werden als neue Netzkante ausgezeichnet. Scheinbar gibt es in Burladingen kein Pardon, nicht einmal für Blocks und Schläge, die im Meterabstand zum Netz stattfinden. Beiden Mannschaften (insbesondere den Trainern) und den Zuschauern werden Schranken aufgewiesen: Nicht eine gelbe Karte, sondern zwei - Nicht eine rote Karte, nein zwei!
„Nicht so viel plappern“ deutet das Schiedsgericht an, Beschwerden sind nicht erwünscht. Es wird zum Aufschlag angepfiffen, sobald der Schiedsrichter steht.

Trotz oder gerade wegen der fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen war die Stimmung das ganze Spiel über angeheizt. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch wenn man den ersten Satz gegen die Gastgeberinnen, die vor dem Spiel in der Tabelle nur einen Punkt hinter Umkirch standen, unter anderem wegen deren starker Blockarbeit verlor (17:25), bewies man im zweiten Satz Moral und Kampfgeist.

Die Annahme wurde stabilisiert, die im zweiten Satz eingesetzte Außenangreiferin Corinna Kramp bewies eine souveräne Ballverwertung und somit konnte der zweite Satz mit 25:19 relativ deutlich gewonnen werden.

Im dritten Durchgang folgte ein offener Schlagabtausch. Mit einem Zwischenstand von 21:24 im 3. Satz war man erneut in Rückstand geraten, doch dank des altbewährten Umkircher Kampfgeistes und der neu entdeckten Souveränität im Aufschlag von Mona Schlipf erarbeitete man sich den Ausgleich zum 24:24 und gewann schlussendlich 30:28.

Im 4. Satz zeigten wiederum die Gastgeberinnen dass sie sich nicht punktlos aus eigener Halle verabschieden wollten und gewannen nach einem Zwischenstand von 17:17 mit 20:25 unterstützt von einer durchwachsenen Dankeballverwertung der Umkircherinnen. Somit wurde dieses Volleyballspektakel im Tie-Break entschieden.
Mit 15:10 im fünften Satz hatte Umkirch die Nase vorne und darf zwei Tabellenpunkte mit in den schönen Breisgau nehmen.

Umkircher Trainer Stumböck schwärmt nach dem Spiel: „Das Spiel hatte einfach alles. Es hat wieder mal richtig Spaß gemacht! 3:2 Siege sind einfach cool und auswärts am allerbesten.“

Zufrieden und mit 2 Punkten aus diesem Wochendende freut man sich in Umkirch nun auf ein spielfreies Wochenende, an dem Mutti Heidi Kuhr mit Partnerin Gundi Schirmer ihren enormen „Schneeball“ bei der Snowvolleyballtour in Engelberg unter Beweis stellen will. Auch Mona Schlipf kämpft mit Ft’lerin Nelja Hensler im kühlen Nass um den Titel Queen of Snow. Wir wünschen beiden Teams viel Spaß und Erfolg.

In der Halle muss die Mannschaft am 07.03. in Fellbach wieder ran und am 14.3. steht dann das letzte Heimspiel der Saison gegen Stuttgart ins Haus.








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